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Mein fehlendes E

  • Joshua Vogler
  • 26. Apr. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Aug. 2025

Colin kämpft sich durch einen Alltag aus Uhrzeiten, Demütigungen und Pausenbrot.

Kontakte? Kaum. Träume? Verschwommen.

Und plötzlich ist Madeline da: Selbstsicher, unangepasst und wach.

Sie sieht ihn. Fragt. Lächelt. Bleibt.

Mit ihr verändert sich etwas – in Colin. Und in der Welt.



 
 
 

1 Kommentar


Joshua Vogler
30. Sept. 2025

Er sehnte sich nach ihr – und fand nur sich selbst


Ein Kommentar von Lenny Roth


Die Kurzgeschichte „Mein fehlendes E“ erzählt von der Suche nach einem fehlenden Teil im Leben eines Menschen – und warnt zugleich vor der Flucht in Illusionen. Ein Mensch, der sich verloren fühlt, kann sich in Tagträume oder ideale Liebe retten, um seinem Dasein Sinn zu geben – doch letztlich muss er seinen Weg selbst finden. Gleichzeitig wird Verständnis für die Flucht geäußert: Madeline mag womöglich nicht real sein, hat aber Colin geholfen, sein Leben neu zu sortieren.  Das ist die Doppeldeutigkeit der Geschichte – was war Madeline denn nun genau?


Von Anfang an wird Colins innere Leere betont: Keine sozialen Kontakte und ein monotoner Alltag sind Nährböden für…


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