Mein fehlendes E
- Joshua Vogler
- 26. Apr. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Aug. 2025
Colin kämpft sich durch einen Alltag aus Uhrzeiten, Demütigungen und Pausenbrot.
Kontakte? Kaum. Träume? Verschwommen.
Und plötzlich ist Madeline da: Selbstsicher, unangepasst und wach.
Sie sieht ihn. Fragt. Lächelt. Bleibt.
Mit ihr verändert sich etwas – in Colin. Und in der Welt.
Er sehnte sich nach ihr – und fand nur sich selbst
Ein Kommentar von Lenny Roth
Die Kurzgeschichte „Mein fehlendes E“ erzählt von der Suche nach einem fehlenden Teil im Leben eines Menschen – und warnt zugleich vor der Flucht in Illusionen. Ein Mensch, der sich verloren fühlt, kann sich in Tagträume oder ideale Liebe retten, um seinem Dasein Sinn zu geben – doch letztlich muss er seinen Weg selbst finden. Gleichzeitig wird Verständnis für die Flucht geäußert: Madeline mag womöglich nicht real sein, hat aber Colin geholfen, sein Leben neu zu sortieren. Das ist die Doppeldeutigkeit der Geschichte – was war Madeline denn nun genau?
Von Anfang an wird Colins innere Leere betont: Keine sozialen Kontakte und ein monotoner Alltag sind Nährböden für…